Europas Thermenriese – Landshut auch bei Kultur vorne dabei

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Europas Thermenriese – Landshut auch bei Kultur vorne dabei

Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist kommt im Bayerischen Golf- und Thermenland in Schwung. Im Städtedreieck zwischen Regensburg, Passau und Landshut entspannen Besucher in der größten Thermenlandschaft Europas – und erleben  auch außerhalb der Thermen das Bayerische Thermenland als Urlaubsregion der Superlative. Denn das heiße Wasser, das aus den Quellen sprudelt, ist nicht die einzige Besonderheit. Auch wenn es um Kultur geht, gibt es außergewöhnliche Schätze zu heben.

Barocker Himmel der Bayern: Er wölbt sich im Bayerischen Golf- und Thermenland
„Baden, Baudenkmäler und Barock“ lautet das Motto im Golf- und Thermenland mit seinen über 20 000 Quadratmetern Wasserfläche, seinen historischen Städten, Kirchen, Klöstern und weiteren Bauwerken. Kloster Weltenburg ist weit über Deutschland hinaus bekannt. Unter anderem wegen seiner Lage am Donaudurchbruch und der Benediktinerabtei mit der Klosterkirche St. Georg, die die Handschrift der berühmten Asam-Brüder trägt. Genau wie die Marienkirche in Rohr, die Altenmarkt-Basilika bei Osterhofen, die Wallfahrtskirchen in Sammarei oder Grongörgen oder der Innenraum der Mariä Himmelfahrtskirche in Aldersbach, die zu den schönsten Marienkirchen Bayerns zählt.  Maler Cosmas Damian Asam und Stuckateur Egid Quirin Asam machten die Aldersbacher Kirche zum „barocken Himmel der Bayern“.  Und unter dem wollen jedes Jahr mehr als 80 000 Besucher einmal stehen. Die Liste der Bauwerke, die die Region zu bieten hat, ist lang: Sie reicht vom gotischen Stadtturm in Straubing über den Passauer Stephansdom mit der größten Domorgel der Welt bis zum 130 Meter hohen Ziegelturm der Landshuter Stiftsbasilika St. Martin. Ob ihn die Landshuter einst wirklich so hoch bauten, um dem Herzog, der über den Dächern der Stadt auf Burg Trausnitz tafelte, in die Suppe spucken zu können, weiß wohl niemand genau.

Mittelalter ist heute: Die Bärte für die Landshuter Hochzeit wachsen schon  
Ganz genau wissen in Landshut aber Kinder wie Erwachsene, dass in ihrer Stadt bald wieder Hochzeit gefeiert wird. 2017 steht die nächste Landshuter Hochzeit an. Mehr als 3000 Landshuter wirken mit, wenn die Geschichte von Herzog Georg und seiner Vermählung mit Königstochter Hedwig erzählt wird und die Stadt auf den Spuren von Braut und Bräutigam, Knechten, Knappen und Edeldamen wandelt. Eines der größten historischen Festivals in Europa wirft bereits seine Schatten voraus. Viele Männer lassen schon heute ihre Rasierer im Schrank, um bis zum großen Tag Bärte wie die Mannen im Mittelalter zu haben. Und beim Tipp für ein Mitbringsel braucht niemand lang überlegen: Gute Freunde bekommen ein mit Bändern geschmücktes Buchskranzerl, wie es die Frauen beim Mittelalterfest tragen. Es gilt als Zeichen von Liebe, Treue und Freundschaft  – und ist längst nicht nur zur Landshuter Hochzeit ein begehrtes Geschenk.

Mitten in Niederbayern: Buchskranzerl für Künstler aus Orient und Okzident
Weil ein Buchskranzerl gerade in Landshut persönlicher und geschätzter ist als ein Blumenstrauß, bekommen es heuer auch die Künstler, die bei den Hofmusiktagen – einem Höhepunkt im Kulturprogramm –  auftreten. Vom  21. April bis zum 1. Mai geht es hier um das friedliche Miteinander von Christen, Moslems und Juden, um „Gerusalemme liberata“, das befreite Jerusalem, um Brücken zwischen Künstlern aus Orient und Okzident, um eine musikalische Brücke zwischen drei großen Weltreligionen und darum, jüdische, türkische und arabische Klänge zu verbinden. Im Rathausprunksaal wird mit Theorbe, Barockgitarre oder Drehleier musiziert und gesungen, genau wie auf Burg Trausnitz oder in der Landshuter Hofkapelle. Auch ein Spaziergang durch den historischen Stadtkern mit jüdischen, bayerischen und islamischen Speisen steht auf dem Programm. Die Extraportion Kulturgenuss bekommen Besucher in Landshut auch bei Sonderführungen  durch die Stadtresidenz, bei denen man erfährt, wo einst im Königlichen Garten der Lieblingsplatz der Mönche und Nonnen war oder wo Ananas und Seidenraupen gezüchtet wurden, im unterirdisch gelegenen Skulpturenmuseum unter dem Hofberg mit Werken des Bildhauers Fritz Koenig und an vielen anderen Orten.

 

Beispiel für Pauschalangebot: Romantisches Landshut
Romantisch wird´s nach dem Stadtrundgang durchs historische Landshut im „Hotel Goldene Sonne“ in der Altstadt, wo schon 1475 bei der Landshuter Fürstenhochzeit die Gäste verwöhnt wurden. Die Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet, Rosencocktail, „Landshuter Busserl“, Vier-Gänge-Abend-Menü, Infos zur Stadt und einer Romantik-Überraschung gibt´s beim „Romantischen Landshut“ ab 99,90 Euro pro Person.
www.goldenesonne.de

http://www.ostbayern-tourismus.de

 

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