Für Abenteurer und Auszeitsucher

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Für Abenteurer und Auszeitsucher

Die „Junge Donau“ eröffnet neue und spannende Perspektiven auf den zweitlängsten Fluss Europas

Die Donau ist ein richtig cooler Fluss. Und das liegt nicht an der kühlen Wassertemperatur, die aktuell zwischen fünf und sieben Grad Celsius schwankt. Der zweitlängste Fluss Europas, der auf seinem Weg vom Schwarzwald ins Schwarze Meer durch so viele Länder wie kein anderer Fluss weltweit – und durch einige der schönsten Landschaften in Bayern – fließt, bietet auch für Jüngere spannende Kontraste. Für Auszeitsucher und Abenteurer, Kulturliebhaber und Feinschnäbel, Stadtpflanzen und Sportler, Nachteulen und Naturburschen. Die etwas anderen Seiten der Donau und unerwartete Möglichkeiten entlang des Flusses zeigen die Bayern Tourismus Marketing GmbH, die Tourismus Marketing GmbH Baden Württemberg und die Deutsche Zentrale für Tourismus bei ihrem Projekt „Die Junge Donau“.

Kultur, Natur, Überraschendes und Nachtleben mit Stadt, Land und Fluss
Stadt, Land, Fluss ist mehr als ein Spiel, das Generationen begeistert. Die Worte stehen auch für die Mischung, die im Bayerischen Golf- und Thermenland Jahr für Jahr viele tausend Besucher fasziniert: Hier, wo die Donau auf ihrem 2857 Kilometer langen Weg zum Meer noch „jung“ an Kilometern ist, gibt es immer wieder Überraschendes zu entdecken. Bei kultigen Touren durch Städte wie Regensburg oder Passau mit ihren Altstädten, Geschäften, Sehenswürdigkeiten und dem Nachtleben. Auf dem Land, bei mitreißenden Veranstaltungen wie den Ortenburger Ritterspielen, Momenten zum Abschalten beim Naturmoorpeeling oder in der Höhenluftlounge in der Bad Gögginger Therme, bei lustigen Abenden mit Freunden in Bayerns kleinstem Weinbaugebiet zwischen Regensburg und Wiesent oder in den Biergärten der Hallertau, dem weltgrößten Hopfenanbaugebiet. Und natürlich am Fluss selbst, bei Fahrten mit Zille, Seilfähre und Kanu oder bei Radtouren durch die Donauauen auf dem Donauradweg.

Blick in Ateliers, Improtheater und Stadtrundgang mit dem Pestarzt
Passau, Niederbayern, Bier. Dass das Bierbrauen in der Dreiflüssestadt Tradition hat, ist für die meisten Besucher, die nach Passau kommen, keine Überraschung. Umso erstaunter sind hier aber Weinliebhaber, wenn sie erfahren, dass die Passauer auch Weinbau betreiben – und zwar schon seit 1358, auf Weingütern in der Wachau, in deren Besitz die Heilig-Geist-Stiftung Passau schon bei ihrer Gründung kam. Deshalb wird noch heute in der Heilig-Geist-Stiftsschenke mitten in Passau ein Riesling oder Grüner Veltliner aus eigenem Anbau ausgeschenkt. Nach Stadtführungen, in denen man Sehenswürdigkeiten wie Kirchen und Klöster mit einem „Pestarzt“ entdeckt, in die Ateliers und Werkstätten der Künstler aus der barocken Weinstadt schaut oder Figuren in historischen Kostümen trifft, die beim Improvisationstheater mehr über die Geschichte der Stadt erzählen, schmeckt der Passauer Wein nochmal so gut.

Mit der Seilfähre geht´s über den Fluss und gegen den Strom
„Für denjenigen, der sich gegen den Strom auf den Weg macht, wird die Junge Donau ein besonderes Erlebnis“, sagt Angelika Nuscheler, Projektleiterin Junge Donau bei der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Die Donau gegen den Strom erkunden heißt: sie entgegen ihrer Fließrichtung entdecken. Aber auch, Städte und Orte in anderer Reihenfolge, Sehenswürdigkeiten von neuen Blickwinkeln aus oder den Fluss auf ungewöhnliche Art erleben. In Kelheim steigt man beispielsweise an Bord eines Ausflugsschiffs, um die Weltenburger Enge, eines der 100 schönsten Geotope Bayerns mit ihren bis zu 70 Meter hohen Kalkfelswänden aus der Nähe kennenzulernen. Live-Musik oder besondere Aktionen wie das Krimi-Dinner gibt es obendrein. Wer Abenteuer sucht, setzt mit der Seilfähre, die es seit dem Jahr 1442 gibt, zwischen Weltenburg und Stausacker über die Donau. Runterkommen wollen auch jüngere Leute, gerade, wenn es in der Arbeit hektisch wird oder die eigene Ruhe im Alltag zwischen Familie und Beruf zu kurz kommt. Bei einer Tour auf dem 220 Kilometer langen Donau-Panoramaweg zwischen Neustadt a. d. Donau und Passau, auf dem man unterwegs Relikte aus der Römerzeit ebenso sieht wie bayerische Wahrzeichen wie das Kloster Weltenburg, spürt man mit jedem Schritt, wie der Stresslevel sinkt. Am Ufer der Donau, in den Auen und Naturschutzgebieten, in denen Silberreiher und  Eisvogel daheim sind, ist kein Platz für Stress. Dafür aber für eine gehörige Portion Entspannung – und eine belebende Mischung aus Kultur und Natur.

Himalaya-Nebel und Feuerspuckkurse mit Rittern, Hexen und Magiern
Zurück ins Mittelalter geht es vom 26. bis zum 29. Mai an der Donau bei den Ortenburger Ritterspielen. Auf Kräuterpfaden wandeln die Besucher durch den Wald, treffen Waldhexen und Baumfrauen oder einen der mehreren hundert Ritter, Handwerker, Händler, Gaukler, Musikanten, Knechte, Knappen oder Magier, die sich im nahen Lager treffen. Auf 20000 Quadratmetern sind Besucher hier mitten drin im Geschehen, wenn Waffenshows, Bogenturniere, Feuerspuckkurse oder Feldschlachten anstehen oder wenn die Herren nach dem Kampf zur Erholung in den Badezuber klettern. Wer mag, kann entlang der Jungen Donau auch selbst ausgiebig baden: Das Bayerische Golf- und Thermenland bietet die größte Thermenlandschaft Europas, heilkräftiges Wasser auf  über 20000 Quadratmetern – und jede Menge Schnupperpakete, beispielsweise in der Limes-Therme in Bad Gögging mit Moortreten und Himalaya-Sole-Nebel.

Tipps:

… für ein Mitbringsel: Süße Deggendorfer Knödel
Jede Stadt hat ihre eigenen Spezialitäten: In der Donaustadt Deggendorf sind es die Deggendorfer Knödel, eine süße Köstlichkeit als Praline oder Backwerk aus Biskuitteig. Der Sage nach soll ein Spion Ottokars von Böhmen bei der Belagerung von Deggendorf über die Stadtmauer gespitzt und den Halt verloren haben, als ihn ein Knödel traf. Den Knödel soll eine Deggendorferin ihrem Mann zum Essen gebracht und beim Auftauchen des Feinds geworfen haben. Als die Belagerer merkten, dass die Donaustädter, die sie aushungern wollten, noch so viel Essen hatten, dass sie damit werfen konnten, zogen sie sich zurück. An die Geschichte rund um die Deggendorfer Knödel erinnert heute die Skulptur der Knödelwerferin am Altstadtbrunnen.

… für ein Pauschalangebot: Entspanntes Knödel-Wochenende
Bei einem Wochenende in Deggendorf können sich die Gäste auf einen Spaziergang an der Donau und durch die Stadt Deggendorf, einen Besuch des Stadtmuseums und ein Verwöhnmenü freuen, beispielsweise im Hotel Höttl im Zentrum. Das Paket mit zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit niederbayerischem Frühstücksbuffet und einem Drei- und einem Vier-Gänge-Verwöhnmenü am Abend gibt´s ab 128 Euro pro Person. www.hoettl.de

http://www.ostbayern-tourismus.de

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