High-Line“ Gardening trifft auf inszenierte Natürlichkeit „Trending in the Garden“ – Experten im Interview

Bildnachweis: Pflanzenfreude.de
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Essen (ots) – Bei der Design-Entwicklung des eigenen Outdoor-Domizils sind Look und Auswahl der Pflanzen essentiell. Doch bei so vielen Variationsmöglichkeiten mit Pflanzen, Formen und Farben fällt die Auswahl für die Alltagsoase oft schwer. Pflanzenfreude.de hat Trend-Experten um Inspiration für eine moderne Gestaltung des Gartens gebeten.

Die „High Line“ ist ein 2,33 Kilometer langer Garten, der aus einer stillgelegten Hochbahnstrecke in Manhattan, New York, entstanden ist. Zuerst hat sich die Natur ihren Platz zurückerobert und Zierpflanzen wuchsen wild über die alten Schienen und Bauten. Später haben Architekten diese Natürlichkeit adaptiert und Pflanzen gezielt ergänzt. Irina Graewe, Interior Stylistin aus Hamburg, beschreibt ihre Eindrücke von diesem besonderen Garten so: „Ich bin fasziniert davon, wie die Architekten es geschafft haben, eine lässige Symbiose aus dem Alten, Bestehenden, wie den Schienen, und der neuen Architektur, den Pflanzen und Objekten wie Bänken zu schaffen.“ Im eigenen Garten kann eine Kombination aus Alt und Neu zum Beispiel mit Outdoor-Möbeln inszeniert werden, die einfach der Natur zur Integration bereitgestellt werden. Ergänzt um eine weitere Reiseerfahrung aus Australien ist der Gartentrend von Frau Graewe komplett. Eine Kombination aus Farnen – groß, klein, grob, fein und gerne artenreich. So finden Geweihfarn, Hirschzungenfarn, Milzfarn und Rippenfarn durchmischt gepflanzt einen Platz in ihrem Trend-Garten, aufgelockert durch hängende Tillandsien. Auch Nutzpflanzen dürfen in diesem Mix mit Vintage-Objekten und gradlinige modernen Elementen nicht fehlen.

Für Gärtner, die ihren Garten in vollen Zügen genießen wollen aber wenig Zeit haben, ist diese durchaus pragmatische Trend-Empfehlung genau das Richtige. „Inszenierte Natürlichkeit“ titelt der Trend, bei welchem Pflanzen in einem mediterranen Stil mit vielen Gräsern kombiniert werden. Pfingstrose, Rittersporn, Iris und Dahlie sind bei Lena Albers-Priester, Redakteurin beim Magazin „Schöner Wohnen“, die Protagonisten. Die Regie wird an die Natur übergeben, die auch gern die Möbel im Outdoor-Domizil zu Vintage-Objekten verwittern darf. Ihre Inspiration zieht die Gartenexpertin aus der Liebe zu Pflanzen und sagt: „Nicht jede Pflanze wächst an jedem Ort und so sollte sich der eigene Trendgarten immer an den individuellen Gegebenheiten orientieren.“

Ein wiederkehrender, nicht weniger angesagte Trend, der den Abschied von den warmen Sommertagen erleichtert, ist der Indian Summer. Mit warmen Farben und Pflanzen, die den kühleren Temperaturen trotzen und mit viel Farbe Heiterkeit in den Garten zaubern, ist auch der Herbst prädestiniert als Draußen-Saison. Besenheide, Lorbeer, Scheinbeere und Schneerose machen aus dem herbstlichen Garten eine farbenfrohe Oase.

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