Vorbereitung auf den Saisonstart

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Wussten Sie eigentlich..?

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… dass im Erlebnis-Zoo Hannover jedes Jahr im Frühling ganz besondere Tierarten in den Themenwelten zu sehen sind?

In einigen Gehegen tummeln sich Baulöwen, Raupenbagger und Betonschnecken. Sie sorgen dafür, dass die Anlagen der tierischen Bewohner wieder fit für die neue Saison sind. Dabei gibt es z.B. neuen Sand, damit die Tiere sich darin suhlen können, oder kleine aber nötige Reparaturen werden durchgeführt. Ein Frühjahrsputz der besonderen Art.

…dass die Tiere ihre Gehege dann neu erobern?

Alles riecht neu und muss neu kennen gelernt werden. Besonders die Elefanten haben tierischen Spaß, sich in die Sandberge zu stürzen und die 160 Tonnen feinen, steinlosen Sand quer über die ganze Anlage zu verteilen.

…dass der Erlebnis-Zoo sich auch in allen anderen Ecken und Winkeln für den Frühling herausputzt?

Die Wege und Geländer werden bearbeitet, Holzbretter erneuert, Schilder sauber geschrubbt, Stühle und Bänke aus dem Winterlager geholt und Büsche und Blumen gepflanzt. Außerdem wird zum Saisonstart Rollrasen auf Meyers Hof verlegt. Wo gerade noch im Winter-Zoo die Eislauffläche glitzerte, sprießt jetzt im Frühling quasi über Nacht wieder sattes Grün.

…dass der Sambesi im Winter zeitweise ganz ohne Wasser und Boote daliegt?

Das ist nötig um die umfangreiche Unterwasser-Technik zu warten. Sämtliche Seile, Rollen und andere Geräte, die möglicherweise beschädigt sein könnten, werden gewissenhaft überprüft und, wenn nötig, repariert.

…dass es knapp zwei Tage dauert, bis der Sambesi wieder gefüllt ist?

Im Winter wird der Flusslauf geleert und gereinigt. Kurz vor dem Saisonstart heißt es dann: Wasser marsch! Über den Zulauf in der Nähe der Flusspferd-Anlage schießt das (Maschsee-)Wasser in das trockene Flussbett. Nach ca. 48 Stunden sind die großen Umlaufrollen schon wieder unter der Wasseroberfläche verschwunden.

…dass wir einen gewaltigen Kran benötigen, um die 18 Boote im Frühling auf den Sambesi zu setzen?

Nachdem sie im Winterlager restauriert und neu dekoriert wurden, werden die Boote ans Ufer des Sambesi gebracht (wo sonst die Zebras und Elenantilopen galoppieren), von dort mit dem Kran ins Wasser gesetzt und an das Seilsystem angeschlossen. Das Ganze funktioniert dann ähnlich wie bei einer Seilbahn – nur unter Wasser. Lautlos gleiten die gezogenen Boote mit den Besuchern an Bord vorbei an Flamingos, Zebras, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden.

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