WINTERFERIEN – einkuscheln und aufwärmen

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WINTERFERIEN – einkuscheln und aufwärmen

oder draußen aktiv erholen

Regensburg (tvo). Ein kuscheligeres Winterziel wird man deutschlandweit nur schwer finden: Mit fünf Heil- und Thermalbädern ist das Bayerische Golf- und Thermenland im Städtedreieck Regensburg, Landshut und Passau eine Wohlfühlregion aus Wasser, Wärme und Wellness. Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach bieten nicht nur heilkräftiges Thermalwasser. Sie überraschen mit fantasievollen Saunawelten und wohltuenden Anwendungen etwa mit Naturmoor. Überregional bekannt ist Bad Füssing, das besucherstärkste Thermalbad in Europa. Und noch ein weiteres Superlativ nennt der auch in kultureller Hinsicht aufgeweckter Ort sein Eigen: die Johannisbad Thermenwelt. Sie ist nicht nur die größte unter den Thermen Bayerns, sondern auch die größte Therme Deutschlands mit zahlreichen Attraktionen wie dem Thermal-Wellenbad, Felsen-Vulkanbad oder Wassermassage-Inseln. Die Johannesbad Thermenwelt verfügt über acht riesige Bewegungsbäder und fünf große Schwefelgasbäder. In jedem Becken wirkt die Urkraft des Heilwassers mit 27 bis 40 Grad Celsius. Während in der Bad Füssinger Hexensauna verschiedene Besen belebende Kräuterdüfte verwirbeln, verströmen heiße Kartoffeln ihren unvergleichlichen Duft in der Kartoffelsauna. In Bad Birnbach genießen Gäste neue Lehmsaunen, die den großen Findlingen der Rottauen nachempfunden sind. Themen-Ruheräume von Meditation über Silentium bis hin zum urigen Kaminzimmer laden zum Ausruhen und Genießen ein. Klassisch-modern ist der Saunabereich in der Wohlfühltherme Bad Griesbach, wohingegen die rundum erneuerte Römersauna in Bad Gögging mit römischen Ausstellungsstücken an die alte Badetradition des Ortes erinnert. Bad Abbach schließlich bietet eine Sauna mit Ausblick: Die aus natürlich getrocknetem Keloholz gefertigte Panorama-Außensauna der Kaiser-Therme in Bad Abbach gewährt einen Rundumblick vom Kaiser-Heinrichs-Turm, dem Wahrzeichen des Ortes, über den historischen Ortskern bis hinab ins Donautal. In der neuen Bergkristallsalz-Sauna entfalten Himalayasalz und Bergkiefernholz bei 80 Grad ihre heilenden Kräfte. Vom 3. bis 5. Dezember lädt Bad Gögging mit einem Arrangement zum Wohlfühlwinter mit Promi Erlebnis ein. In dem Angebot, das je nach Unterbringung schon zum Preis von 42 Euro pro Person gebucht werden kann, sind folgende Leistungen enthalten: zwei Übernachtungen, Eintritt in die Limes-Therme, Eintritt zur Lesung „Die Heilige Nacht“ mit Schauspieler Hansi Kraus, Meet and Greet mit Hansi Kraus, geführte Winterwanderung, Adventsmarkt Lichterglanz und Budenzauber am 3. und 4. Dezember. Informationen und Buchung: Tourist-Information Bad Gögging, Heiligenstädter Str. 5, 93333 Bad Gögging, Tel. 0800 46344464, tourismus@bad-goegging.de, www.bad-goegging.de. Informationen zu Heil- und Thermalbädern im Bayerischen Golf- und Thermenland unter www.bayerisches-thermenland.de.

 

Ein Hauch von Orient im Sibyllenbad:

Türkisches Hamam, Dampfkuppel, Seidenhandschuhe und Lorbeerseife

Neualbenreuth (tvo). Das Sibyllenbad im Oberpfälzer Wald ist bekannt für seine Heilwasserquellen und insbesondere für Radon-Kohlensäure-Kombinationsbäder, die bei zahlreichen Heilanzeigen zum Einsatz kommen. Doch nicht nur unter Kurgästen ist das moderne Bad eine begehrte Adresse. Erholungssuchende erwartet eine außergewöhnliche Wellnesslandschaft im Stil eines orientalischen Badetempels mit türkischem Hamam, einer Dampfkuppel und traditionellen Reinigungszeremonien. Einen reizvollen Kontrast hierzu bieten die acht Saunen und Ruheräume des Sibyllenbades, die auf zwei Ebenen im modernen Bauhausstil angelegt sind. Klassisch-nordisch sauniert man in der Finnischen Sauna, in der die Temperatur auf bis zu 90 Grad Celsius steigt. Gemäßigter geht es in der Vitalsauna zu, in der es zudem auch etwas fürs Auge gibt. Parallel zur Schwitzkur genießt man hier eine Farblicht-Therapie. Die eingesetzten Farben beleben körpereigene Abwehrkräfte, bauen Stress ab oder verhelfen zu mehr Vitalität. Orientalische Badekultur zum Kennenlernen bietet ein gleichnamiges Arrangement, das inklusive Halbpension zum Preis von 179 Euro pro Person buchbar ist. Es enthält neben zwei Übernachtungen drei Tageskarten für die Bade- und Wellnesslandschaft, hautverfeinerndes Kurland Rasul Cremepeeling, türkische Ganzkörpermassage sowie eine Nachtkerzenöl-Packung im warmen Wasserbett. Information und Buchung: www.sibyllenbad.de.

 

Wellness für Körper und Geist im Bayerischen Wald:

Hüttenromantik, Altbayerisches Saunadörf´l, Baumherzen-Klangfarbentherapie

Regensburg (tvo). Der Bayerische Wald ist eine der führenden Wellness-Destinationen Deutschlands. Moderne Wasserwelten auf tausenden von Quadratmetern bieten ganzjährig Entspannung vom Feinsten, alleine das mit fünf Sternen ausgezeichnete Wellnesshotel Jagdhof in Röhrnbach verfügt über eine 6500 Quadratmeter große Badelandschaft. Die Palette der Anwendungen in den Hotels reicht von Aromabädern mit natürlichen Zutaten wie Hopfen, Heu und Honig über fernöstliche Massagen bis zu Spezialbehandlungen wie der Baumherzen-Klangfarbentherapie im Hotel Lindenwirt, bei der San-Arbor-Baumessenzen, Farblicht, Stimmgabeln und eine Rückenmassage den Körper in Einklang bringen. Urig-gemütlich ist das Altbayerische Saunadörf’l im Brunner Hof in Arnschwang, das wie ein altes Bauerndorf mit viel Holz, Stein und Glas aufgebaut ist. Hüttenromantik genießt man im exklusiven Bergdorf Grainet, dessen aus Original-Altholz errichteten Chalets mit Außenwhirlpool und Sauna ausgestattet sind und den Luxus der Zurückgezogenheit bieten. Wellness, Selfness und Balance hat sich das Landrefugium Obermüller aus Untergriesbach bei Passau auf die Fahnen geschrieben, das mit einem eigenen Programm auch Burnout-Prävention betreibt. Weitere Informationen und Wellness-Angebote unter www.bayerischer-wald.de/premiumwellness.

 

Snow Tubing und Huskytour:
In den Bayerwald-Expeditionen-Orten gibt es Naturgenuss mit Abenteuerfaktor

Regensburg (tvo). Der Bayerische Wald ist mit seinen 6000 Quadratkilometern das größte Waldgebiet in Mitteleuropa. Und wenn das „Grüne Dach Europas“ mit seinen mehr als 130 Tausendern weiß wird, können sich Familien mit Kindern und Action-Liebhaber auf Winterabenteuer auf den Pisten, in den Loipen und drumherum freuen. Für Gäste, die den Bayerischen Wald mit allen Sinnen und mit einer Extra-Portion Abenteuer entdecken wollen, bieten die Bayerwald-Expeditionen-Orte Waldmünchen, Neureichenau und Grafenau einen Mix aus spannenden Aktivitäten und Naturgenuss. Im Winter geht es beim Snow Tubing im Reifen oder auf dem Zipfelbob den Berg hinunter, in Schneeschuhen oder mit Huskys durch den verschneiten Bayerwald und auf Langlaufskiern über die Grenze. In Neureichenau etwa genießen Kinder und Erwachsene beim Snow Tubing die etwas andere Rodelpartie, bei der man sich in alle Richtungen dreht. Auch mit den „Lokomotiven des Nordens“ können Familien die Winterlandschaft erkunden: So werden die Alaskan Malamutes auf dem Huskyhof in Neureichenau genannt. Wenn sie loslegen, staubt der Schnee unter den Schlittenkufen. Weil die Hunde auch dorthin kommen, wo man mit dem Auto keine Chance hätte, entdecken die Mitfahrer im Schlitten Plätze, die sie alleine nie kennengelernt hätten. Wer auch im Winter etwas für seine Fitness tun und zugleich dem Stress entfliehen möchte, steigt auf Langlaufski: Ein dicht verzweigtes Loipen-Netz rund um die drei Bayerwald-Expeditionen-Orte verspricht Abwechslung ohne große Steigungen. Bewegung, Spaß und tolle Eindrücke gibt es aber auch ohne „Brettl“ unter den Füßen: Schneeschuhgeher haben in den Bayerwald-Expeditionen-Orten Gelegenheit, den Alltagstrubel hinter sich zu lassen – auf eigene Faust oder mit einem Führer in der Gruppe. Sprichwörtlich „grenzenlos“ wird das sportliche Wintervergnügen: Bei Waldmünchen am Fuße des Cerchovs hat man innerhalb kürzester Zeit die Grenze zu Tschechien überwunden und erkundet eine unberührte Naturlandschaft und sogar verschwundene Dörfer. In Neureichenau entdeckt man gleich drei Länder an einem Tag, Bayern, Böhmen und Oberösterreich. Und bei Grafenau werden spannende Touren rund um die Stadt und im ältesten Nationalpark Deutschlands geboten. Nicht nur verliebte Paare lassen sich von der Romantik im Schnee verzaubern, vor allem, wenn Fackeln nach Einbruch der Dunkelheit den verschneiten Wald in ein geheimnisvolles Licht tauchen. Kuschelig wird es für die ganze Familie auch, wenn es eingepackt in warme Decken in der Pferdekutsche durch die Winterlandschaft geht. „Von der Wildnis lernen, Wildtiere entdecken, Wildnis erkunden“ heißt das Motto am Nationalpark Bayerischer Wald. Hier geht es mit einem Ranger durch den Winterwald. Im Tierfreigelände erlebt man, wie die Tiere den Winter verbringen, oder genießt den Blick vom längsten Baumwipfelpfad der Welt. Angebote und weitere Informationen zu Bayerwald-Expeditionen findet man im Internet unter www.bayerwald-expeditionen.de.

 

Skilanglauf am Bretterschachten:
Unterwegs in einem der schneesichersten Langlaufgebiete Mitteleuropas

Bodenmais (tvo). Mit 114 Kilometern klassischen Loipen und 110 Kilometern Skatingloipen verfügt das Aktivzentrum Bodenmais am Bretterschachten im Bayerischen Wald über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Gleichzeitig gilt es als eines der schneesichersten Langlaufgebiet in Mitteleuropa. Täglich wird das Loipennetz präpariert, das durch leichtes wie anspruchsvolles Gelände führt. Die Loipen sind entsprechend des Schwierigkeitsgrades farblich markiert. Eine einfache, gelb markierte Tour für Anfänger mit mittelschweren Anstiegen und Abfahrten ist die Vier-Kilometer-Loipe, die als eine Runde zurück zum Aktivzentrum führt. Als mittelschwer ausgewiesen ist die lila Neun-Kilometer-Loipe, die einen herrlichen Panoramablick auf Bodenmais bietet und ebenfalls als Rundkurs angelegt ist. Langlauf-Profis wagen sich auf die schwarze Auerhahn-Loipe, die man mit 20 Kilometern oder 30 Kilometern laufen kann. Die kürzere Variante führt zur Berghütte Schareben, in die man für eine Brotzeit oder warmen Jagatee einkehrt. Zehn Kilometer sind es von hier aus bis zum Ecker-Sattel, wo die Auerhahn-Loipe endet und den hungrigen Wintersportler im Berggasthof Eck bayerische Brotzeiten, Kaffee und Kuchen erwarten. Sowohl von Schareben als auch von Eck aus gelangt man mit dem Skibus zurück, dieser verkehrt täglich um 15.15 Uhr bzw. 15.30 Uhr. Weitere Informationen mit Loipenplan und Einkehrmöglichkeiten unter www.aktivzentrum-bodenmais.de.

 

Auf den Lusen, durch die Wildnis und die Nacht:
Winterwandern im Nationalpark Bayerischer Wald

Regensburg (tvo). Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der älteste Nationalpark Deutschlands. Urwüchsige Wälder mit artenreicher Fauna ziehen jährlich Millionen Besucher auf der Suche nach intensiven Naturerlebnissen an. Und diese sind selbstverständlich auch im Winter möglich. Immer dienstags um 19 Uhr startet am Nationalparkzentrum Lusen in Neuschönau die Führung Nachts im Reich der Tiere. Zwischen zwei und drei Stunden dauert die Spurensuche im Tierfreigelände, bei der man den geheimnisvollen Geräuschen des Waldes lauscht und dabei spannende Entdeckungen macht: Heulen Wölfe den Mond an? Schläft der Elch? Mit den Schneeschuhen durch die Wildnis geht es ab 22. Dezember jeden Donnerstag ab 13 Uhr, der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben. Zum Blockmeer am Lusen, offiziell einem der schönsten Geotope Bayerns, führen ab 25. Dezember immer sonntags geführte Schneeschuhwanderungen. Treffpunkt ist Waldhäuser um 10 Uhr. An ausgewählten Terminen findet zudem eine Kinder-Schneeschuh-Olympiade statt. Drei Stunden lang begeben sich die Teilnehmer auf eine Entdeckungstour durch den Wald. Treffpunkt ist das Hans-Eisenmann-Haus im Nationalparkzentrum Lusen, nächste Termine sind: 22.12./29.12.2016 und 05.01./02.02./02.03.2017. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ferienregion-nationalpark.de.

 

BAYERISCHER WALD – erfrischend natürlich

 

Save the date: Sportliche Wintertermine aus dem Bayerischen Wald

Regensburg (tvo). Im Bayerischen Wald kann man nicht nur ausgezeichnet Wintersport treiben, sondern auch die einmalige Atmosphäre echter Sportevents genießen. Den Auftakt macht der Alpencup Biathlon im Hohenzollern Skistadion am Großen Arber vom 6. bis 8. Januar 2017, gefolgt vom IBU Cup Biathlon zwischen 11. und 14. Januar. „Hauptsache nach oben, egal wie“ lautet das Motto beim Geißkopf-Run am 14. Januar. Mit Skiern, Schneeschuhen oder zu Fuß geht es bei diesem Extrem-Spaß-Lauf rauf auf den 1097 Meter hohen Berg, der ein beliebtes Wintersportgebiet mit einer der längsten Naturrodelbahnen Deutschlands beherbergt. Ein Tipp für Hundeliebhaber und Fans des Hundesports ist das Internationale Schlittenhunde-Rennen in Haidmühle, das am 18. und 19. Februar 2017 wieder stattfindet. Die überregional bekannte Veranstaltung ist ein Besuchermagnet und fungiert neben Bayerischer Meisterschaft zugleich als der Qualifikationslauf Sprint für die Weltmeisterschaft. Das winterliche Sportkalendarium schließt mit Skadi Loppet am 18. und 19. März 2017 ab: Es gilt als eines der größten und härtesten Skimarathonrennen in Europa, an dem mehr als 2000 Skilangläufer aus über 20 Nationen teilnehmen. Das Hauptrennen über 42 Kilometer wird in der klassischen Technik unter Profis ausgetragen, beim Fitness-Lauf über 24 Kilometer können auch Hobbyläufer mitmachen. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren dürfen ihr Können beim Junior Skadi Loppet mit Rennen über zwei, drei und sechs Kilometer Freistil unter Beweis stellen. Informationen: www.ok-bayerischer-wald.de, www.sc-haidmuehle.de, www.skadi-loppet.de.

 

Beleuchtete Übungsloipe, zahlreiche Einstiege, urige Einkehr:
Langlaufen im Deggendorfer Land

Deggendorf (tvo). Das Langlaufgebiet Rusel-Oberbreitenau-Hausstein-Greising bietet mit einer Gesamtlänge von 90 Kilometern ein dichtes Loipennetz aus Skating- und Diagonal-Loipen. Insgesamt stehen acht Loipen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Langlaufschulen und ein Ausrüstungsverleih ermöglichen auch Anfängern diesen Wintersport für sich zu entdecken. Besonders geschätzt sind die beleuchtete Übungsloipe in Greising und die vielen loipennahen Parkplätze mit Einstiegsmöglichkeiten in das Loipensystem. Und weil Langlauf nicht nur fit, sonder auch hungrig macht: Auf den einzelnen Loipenabschnitten bieten sich Hütten und Gasthäuser für eine gemütliche Einkehr an. Der Loipenplan kann online eingesehen werden unter www.deggendorf.de, als Printkarte ist der Tourenplaner erhältlich bei der Tourist-Info Deggendorf, Altes Rathaus Oberer Stadtplatz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991 2960-535, Fax 0991 2960-539, tourismus@deggendorf.de, www.deggendorf.de.

 

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Hexen, Druden, wilde Gestalten: Rauhnächte im Bayerischen Wald

Waldkirchen (tvo). Seit dem Urbeginn der Menschheit ist der Glaube an die Existenz böser Geister lebendig. Sie werden gefürchtet, weil sie Unheil für Mensch und Tier bringen können, Unglück, Krankheit, Not, Misserfolg und Naturkatastrophen. Zu gewissen Zeiten, so der überlieferte Glaube, können die Dämonen besonders gefährlich werden. Dies gilt für die sogenannten Rauhnächte, zu denen der Thomas- und Andreastag, Weihnacht, Neujahr, Dreikönig und Lichtmess zählen. Andernorts können es sogar die „Zwölfnächte“ von Weihnachten bis Dreikönig sein. Die Rauhnacht ist eine Zeit der Wiederkehr der Seelen, die als „Wilde Jagd“ über das Land brausen. Zu ihrem Gefolge zählen Hexen, Druden, Tod und Teufel. In mannigfaltiger Weise versuchten Menschen, sich vor denen Einwirkung zu schützen: sei es durch Bewirtung und Gaben oder durch Räuchern, Lärmen, Gebete, Weihwasser, Zauber- und Bannsprüche. Das Räuchern und Lärmen mit „rauhen“ Gebärden und Umzügen galten dabei als besonders wirksam. Bis heute ist der Brauch der Rauhnächte im Bayerischen Wald lebendig. So findet jedes Jahr am 5. Januar im alten Kellergewölbe der früheren Brauerei von Münster die Waldkirchener Raunacht statt. In diesem Kellerlokal treffen sich Hexen, Druden, die wilden Gestalten und ziehen unter großem Lärm zum Marktplatz. Dort wurde bereits ein Galgen aufgebaut und man verbrennt eine Strohpuppe, die das Böse darstellen soll. Danach kommen die „Rauhnudel-Sänger“, diese ziehen von Haus zu Haus und erbitten Gaben, die sogenannten Rauhnachts-Nudeln. Nach dem Rauhnudel-Singen zieht die Gruppe wieder in den Baronkeller und es wird noch lange und ausgiebig gefeiert. www.rauhnacht.de

 

Rauhwuggerl, Hexen und Teufel bei der Sankt Englmarer Rauhnachtsparty

Sankt Englmar (tvo). Wenn d’Lucia mit dem „Bluadigen Damerl“ zum Tanz einlädt…, dann ist wohl wieder Zeit für die Englmarer Rauhnacht, die alljährlich am 28. Dezember mit einer großen Party und viel Lärm begangen wird. Rauhwuggerl, Hexen und mystische Gestalten aus der Sagenwelt des Bayerischen Waldes wirken an diesem Abend mit. Sie tauchen zu späterer Stunde aus Nacht und Nebel auf und treiben ihr Unwesen. Die furchterregenden Gesellen im rauhen Pelzgewand und mit kunstvoll handgeschnitzten Masken – in Mundart „schiachen Larvan“ genannt – tanzen um ein großes Lagerfeuer, um die Geister der Rauhnacht zu bannen. Sie scheppern mit Kuhglocken, schnalzen mit Peitschen, trommeln und lärmen. Mit einem „Donnerhallen“ kündigen die Böllerschützen die Unholde an. Wolfauslasser aus Salitz und Sohl mit ihren riesigen Kuhglocken sowie verschiedene Tanzgruppen zeigen ihr Können und eine Hexengruppe wird nach ihrem wilden Veitstanz von den „rauhen“ Gesellen vertrieben. Natürlich ist bei der Rauhnachtsparty auch kulinarisch viel geboten, ein Highlight ist die Schneebar mit speziellem Rauhnachts-Glühwein.

Informationen: Tourist-Information Sankt Englmar, Rathausstr. 6, 94379 Sankt Englmar, Tel. 09965 8403-20. Fax: 09965 8403-30, tourist-info@sankt-englmar.de, www.urlaubsregion-sankt-englmar.de.

Gruppenreisen in den Naturpark Oberer Bayerischer Wald:
Kostenlose Broschüre mit Ideen und Angeboten

Cham (tvo). „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, schrieb der Dichter Matthias Claudius. Mit den Städten Cham, Roding, Waldmünchen, Bad Kötzting, Rötz oder Furth im Wald und deren bewegter Geschichte ist der Naturpark Oberer Bayerischer Wald ein reizvolles Reiseziel für Busreisen, Vereins- und Betriebsausflüge. Doch auch landschaftlich ist die beliebte Urlaubsregion abwechslungsreich und interessant: Von Bayerwald-Tausendern wie dem Großen Arber blickt man über ein schier endloses Waldmeer bis in die Alpen. Rund um die Burg Falkenstein erstreckt sich der zweitgrößte Natur- und Felsenpark Bayerns. Ausgewiesene Wanderwege führen hier an steinernen Felsriesen vorbei, den Himmelssteig hinauf und auf dem Königsweg. Ein umfangreiches Wanderwegenetz mit dem Qualitätsweg Goldsteig, Radwege für Sportler und Genießer, Glashütten, Bärwurzereien, Galerien, Museen und überregional bekannte Festspiele wie der Further Drachenstich sorgen für ein breites Freizeitangebot, aus dem sich für jeden Geschmack das passende Programm leicht zusammenstellen lässt. Die kostenlose Broschüre Gruppenreisen in Naturpark Oberer Bayerischer Wald stellt gruppentaugliche Hotels und Gasthöfe vor, gibt Tourenvorschläge, präsentiert Sehenswürdigkeiten, interessante Ausflugsziele und bietet konkrete Pauschalangebote. Die Palette reicht dabei von Saisoneröffnungs-, Abschluss- oder Wochenendfahrten, Adventspauschalen, Christkindlmärkten, Kennlernangeboten, Wanderangeboten und Landgenussreisen bis hin zu Ausflügen in den benachbarten Böhmerwald. Dank der günstigen Verkehrslage ist die Region rund um Cham nebst Vereins- und Betriebsausflügen ebenfalls für Tagungen sehr gut geeignet, auch hierzu enthält der Prospekt aktuelle Informationen. Welt- und UNESCO-Städte sind bei einer Tagesfahrt nach München, Prag, Regensburg oder Passau bequem und schnell zu erreichen, ebenso die Perlen des Böhmerwaldes: Pilsen, Domazlice, Klattau und Krummau. Zu folgenden Veranstaltungen lohnt sich eine Reise in den Naturpark Oberer Bayerischer Wald besonders:

  • Leonhardiritt am Ostermontag, den 17. April 2017
  • Kötztinger Pfingstritt – größte Reitprozession der Welt – am 5. Juni 2017 mit Pfingstfestwoche
  • Festspielsommer mit zahlreichen Freilichtspielen von Juni bis August
  • Sautrog-Rennen am Eixendorfer See im Waldmünchener Urlaubsland jährlich im Juli
  • Further Drachenstich, das älteste deutsche Volksschauspiel mit High-Tech-Drachen vom 4. bis 21. August 2017
  • Cave Gladium in Furth im Wald – Eine Reise in das Mittelalter vom 18. bis 20. August
  • Roßtag mit großem Festzug am 27. August in Bad Kötzting

Die Broschüre Gruppenreisen in Naturpark Oberer Bayerischer Wald ist kostenlos erhältlich unter www.bayerischer-wald.org.

OBERPFÄLZER WALD – schlicht und ergreifend schön


Urlaub auf dem Bauernhof:

Simmernhof als DLG-Ferienhof des Jahres 2016 ausgezeichnet

Thanstein (tvo). Der Simmernhof im oberpfälzer Thanstein ist DLG-Ferienhof des Jahres 2016. Der Ferienbauernhof liegt auf einem 6.000 Quadratmeter großen Hofgrundstück und ist von Wiesen umgeben. Rund 40 Rinder sind auf dem Simmernhof zu Hause sowie Ziegen, Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Hühner, Ponys und vier Alpakas – reichlich tierische Spielkameraden für die kleinen Feriengäste. Und diese dürfen bei der täglichen Stallarbeit natürlich mithelfen, so wie es sich für einen Urlaub auf dem Bauernhof gehört. Doch auch sonst ist in Sachen Freizeit viel geboten: Traktorfahrten und Ponyritte sind nicht nur für Stadtkinder höchst spannend Auf dem Hof selbst befinden sich zahlreiche Spielmöglichkeiten wie ein Bauwagenspielhaus, eine Scheune mit Schaukel und Klettersteinen sowie ein Spielplatz. Bei Alpakawanderungen auf dem Qualitätsweg Goldsteig, Ausflügen in das Naturschutzgebiet Kulzer Moor oder nächtlichen Erlebnisführungen zur Moorhexe bekommen alle eine gesunde Portion Spaß, Spannung und gesunde Bewegung an der frischen Luft. Fünf erstklassig und liebevoll eingerichtete Wohnungen stehen zur Verfügung, eine davon ist sogar komplett barrierefrei. Wer möchte, kann Frühstücksbüffet tageweise buchen. Auf alle anderen warten morgens beim Aufwachen frische Brötchen und ein Korb mit regionalen Spezialitäten. Eine Alpakawanderung in Verbindung mit Urlaub auf dem Simmernhof ist für 695 Euro buchbar. Im Preis enthalten sind sieben Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder mit Oberpfälzer Bauernfrühstück im Korb, Kuscheln mit den Alpakas sowie eine Alpakawanderung auf dem Goldsteig. Informationen und Buchung: Simmernhof, Johann Schafbauer, Neunburger Str. 18, 92554 Thanstein/Kulz, Tel. 09676 1213, mail@simmernhof.de, www.simmernhof.de.

 

Skipisten, Loipen, Winterwandern und mehr:
Kostenlose Winterfreizeitkarte Oberpfälzer Wald informiert kurz und kompakt
Nabburg (tvo). An einem klirrend kalten Wintertag mit strahlendem Sonnenschein schlagen die Herzen aller Wintersportler höher – egal ob sie Ski fahren, Langlaufen, Winterwandern oder auf einem Schlitten den Berg heruntersausen. Zwischen Naabtal und Böhmerwald bietet der Oberpfälzer Wald ideale Bedingungen für aktives Vergnügen im Schnee. Mit seinem umfangreichen Netz an gespurten Loipen ist die Region ein Paradies für Langläufer. Gepflegte Pisten, auch für Familien mit Kindern bestens geeignet, laden zum günstigen Skiurlaub ein. Doch auch abseits der Pisten und Loipen gibt es reichlich Abwechslung, etwa beim Rodeln, Eistockschießen, Winterwandern oder warm eingepackt im Pferdeschlitten. Alle Informationen zu Pisten, Loipen und Freizeitmöglichkeiten kompakt zusammengefasst bietet die Winterfreizeitkarte Oberpfälzer Wald, kostenlos zu bestellen unter www.oberpfaelzerwald.de.

BAYERISCHER JURA – Urlaubsland der Träume

 

Maybach, größte Bergkristallgruppe der Welt, Baierwein, Luftmuseum:
Museen im Bayerischen Jura überraschen mit Originalität und Vielfalt

Regensburg (tvo). Anmutige Winterwälder, rau-liebliche Juralandschaft und verträumte Täler – mit dieser prächtigen Kulisse empfängt der Bayerische Jura seine outdoor-begeisterten Gäste. Doch auch Liebhaber von Museen kommen in der beliebten Urlaubsregion zwischen Sulzbach-Rosenberg und Kelheim auf ihre Kosten. In Riedenburg empfängt das Kristallmuseum mit der größten Bergkristallgruppe der Welt, sie bringt es auf ein Gewicht von sage und schreibe 7,8 Tonnen. Auch ein Abstecher ins Klingende Museum lohnt sich. Es befindet sich inmitten der Altstadt und zeigt in einem historischen Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert auf zwei Etagen mit über 250 Quadratmetern schön klingende, mechanisch spielende, elektrisch drehende und elektronisch gesteuerte Musikwiedergabegeräte. Von Riedenburg aus ist es nur ein Katzensprung nach Kelheim, wo das Archäologische Museum der Stadt lebendig und originell über die Geschichte der Region informiert. Die gezeigten Funde gehen bis in die Zeit der Neandertaler zurück und reichen bis zum frühen Mittelalter. Im Innenhof des Museums, das mit dem Sonderpreis des Europarates ausgezeichnet wurde, erwartet die Besucher ein weiteres Highlight: 13 Meter Orginalreste der Keltenmauer sowie eine Rekonstruktion ihrer ursprünglichen Höhe. Weiter führt die Reise nach Neumarkt i.d.OPf. Für automobil- und technikbegeisterte Gäste ist das dortige Museum für historische Maybach-Fahrzeuge eine weltweit einmalige Möglichkeit, auf 2500 Quadratmetern in die Geschichte und die Produkte von Karl und Wilhelm Maybach einzutauchen. Zwischen 18 und 20 historische Maybach-Fahrzeuge sind in der Ausstellung zu sehen – vom zersägten Scheunenfund bis hin zum Concours-Klassiker. Daneben legen historische Motoren, Getriebe und Achsen Zeugnis von der hohen Ingenieurskunst der Brüder Maybach ab. Im Regensburger Land befindet sich das kleinste Weinbaugebiet Bayerns – die Baierweinregion. Den Regensburger Landwein und seine Geschichte kann man im Baierwein-Museum oder auf dem Weinlehrpfad in Bach an der Donau kennenlernen. Der Museumsbesuch lässt sich mit einer schönen Wanderung auf dem Donau-Panoramaweg verbinden. Die rund 20 Kilometer lange Etappe von der UNESCO-Welterbestadt Regensburg nach Bach an der Donau ist mit ihrem sanften Profil auch für Familien mit Kindern bestens geeignet und führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang wie der Walhalla in Donaustauf. Die Schulbank drücken muss hier niemand mehr: Das Erste Bayerische Schulmuseum Sulzbach-Rosenberg ist eines der größten im gesamten deutschsprachigen Raum. Drei orginal eingerichtete Klassenzimmer aus der Zeit um 1875, 1920 und 1950 vermitteln die Entwicklung des Schulwesens hautnah. Weitere Informationen zu Museen im Bayerischen Jura unter www.bayerischerjura.de.

 

 

BAYERISCHES GOLF- UND THERMENLAND – heiße Thermen, grüne Natur

 

Ganz entspannt vom Bett ins Bad und wieder zurück:
Bad Birnbacher Bademantel-Express fährt wieder
Bad Birnbach (tvo). Ein Bad im warmen Thermalwasser täte gut, müsste man nicht raus aus dem Hotelzimmer und in die Kälte. Für dieses Problem bietet Bad Birnbach im Bayerischen Golf- und Thermenland eine bundesweit einzigartige Lösung: den Bademantel-Express. Kostenlos und auf Abruf bringt dieser Gäste vom Bett direkt ins Bad und wieder zurück. Alleine im vergangenen Jahr hat der Bademantel-Express 9000 Badegäste befördert und ist bis 30. April 2017 wieder im Einsatz – täglich, auch an Wochenenden und Feiertagen. Als Bohrtrupps vor 70 Jahren in der Region nach Erdöl suchten und stattdessen in 1.000 Meter Tiefe 56 Grad heißes Wasser fanden, war das die Geburtsstunde des niederbayerischen Bäderdreiecks mit Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Das ländliche Bad in diesem Trio ist Bad Birnbach. Hier taucht man ein in eine Wohlfühlwelt aus Wasser, Wärme und der bäuerlichen Landschaft des Rottals. Zehn verschiedene Saunen, eine hüllenlose Badewelt, Salzsteingrotte, Themenruheräume und ein Kaminzimmer ergänzen die 31 Badeinseln der Rottal Terme. Eine Besonderheit ist der 105 Meter lange Thermenbach, der sich durch den aufwändig gestalteten Außenbereich, den Garten der Sinne, schlängelt. Weitere Informationen unter www.badbirnbach.de.

 

Schwitzen wie die alten Römer:

Sauna der Limes-Therme in Bad Gögging eröffnet mit neuen Highlights

Bad Gögging (tvo). Schon vor 2.000 Jahren entspannten die alten Römer im heutigen Bad Gögging in Schwitzbädern und nutzten das gesundheitsfördernde Schwefelwasser, um Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden zu lindern. Damit legten sie den Grundstein für die heutige Limes-Therme. Erholungssuchende zieht es seit Jahren in die Wohlfühloase mit großer Badelandschaft, Sauna, Totes-Meer-Salzgrotte und vielen Fitness- und Gesundheitsangeboten. Mit der Modernisierung und Erweiterung der Römer-Sauna auf über 1500 Quadratmeter können sich Besucher ab Mitte November auf noch mehr Attraktionen freuen und römische Badekultur wie vor 2000 Jahren genießen. Ausgiebig saunieren lässt es sich beispielsweise in der imposanten Arena-Sauna für 60 Personen und im Nachbau eines Römerturms, in dem sich zwei Dampfschwitzbäder sowie die bis zu 80 Grad heiße Turm-Sauna befinden. Wer nach antikem Vorbild besonders kreislaufschonend schwitzen möchte, fühlt sich im bis zum 50 Grad warmen Caldarium wohl, das direkt an den Römer-Turm angrenzt. Die Kräuterduft-Peeling-Biosauna wiederum lockt mit angenehmen Dufterlebnissen. Anschließend kann man im großen Ruhepavillon, umgeben von einem atriumförmigen Saunagarten, herrlich entspannen oder sich im Wellness- und Massageraum verwöhnen lassen. Weitere Informationen unter www.bad-goegging.de.

 

OSTBAYERISCHE STÄDTE – neun Mal Stadterlebnis pur

 

Von Picasso bis zu Andy Warhol und Die faszinierende Reise des Löwen:

Zwei hochkarätige Ausstellungen locken nach Neumarkt

Neumarkt i.d.OPf. (tvo). Dass das Sammeln und Ordnen als Welterfahrung auch Rückschlüsse auf die Wahrnehmung und Deutung des Sammlers zulässt, ist nichts Neues. Unter dem Ausstellungstitel „Wir sind, was wir sammeln“ zeigt das renommierte Museum Lothar Fischer in Neumarkt in der Oberpfalz vom 13. November bis 5. Februar eine der bedeutendsten süddeutschen Privatsammlungen, die in diesem Umfang noch nie öffentlich gezeigt worden ist. Lothar Fischer stand in direkter Verbindung zu dem Sammler, dessen Interesse ähnlichen Kunstströmungen galt, so dass diese umfangreiche Sonderausstellung auch mit Werken aus der Kollektion von Lothar und Christel Fischer ergänzt wird. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Horst Antes, Karel Appel, Georg Baselitz, Willi Baumeister, Jean Fautrier, Antony Gormley, Asger Jorn, Per Kirkeby, Fritz Koenig, Norbert Kricke, Roy Lichtenstein, Henry Moore, Marino Marini, Henri Michaux, Niki de Saint Phalle, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, Sigmar Polke, Emil Schumacher, Sean Scully und Andy Warhol. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Kunstmatineen, Vorträgen und einem Wandelkonzert rundet die Sonderausstellung ab.

„Gut gebrüllt – Löwen aus Bayerns Schlössern und Burgen“ heißt eine große Wanderausstellung der Bayerischen Schlösserverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Museum der Stadt Füssen und dem Stadtmuseum Neumarkt über Bayerns beliebtes Wappentier, die vom 2. Dezember bis 5. Februar in der Neumarkter Residenz Station macht. Wie kaum ein anderes Tier eignet sich der Löwe mit seinen majestätischen Eigenschaften als Sinnbild selbstbewusster Landesherrschaft. Als heraldisches Symbol eigentlich kurpfälzischen Ursprungs, wurde der Löwe im 19. Jahrhundert zum Symboltier für das Land Bayern. Häufig finden sich deshalb Löwen in Bayerns Schlössern und Burgen. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt von „Schlösser-Löwen“ aus Bayerns Regionen, beispielsweise an bronzebeschlagenen Möbeln und prunkvollen Kaminen, an wertvollen Tischaufsätzen und kuriosen Salzschalen, auf fürstlichem Tafelgeschirr und an vielen weiteren ungewöhnlichen Objekten. Ein Übernachtungstipp für Freunde des Schönen und Außergewöhnlichen ist das Vier-Sterne Almrefugio. Der alte Stadel stand zum Abriss, bevor er zum Almrefugio mit vier exklusiv ausgestatteten Almzimmern umgewandelt wurde. Das handgeschlagene Gebälk wurde saniert, die Natursteinwände vom Putz befreit und die alten Einrichtungen wie Tränken, Windenrad oder Beschläge fanden eine neue Bestimmung. Aus dem Stadel wurde eine Vier-Sterne-Alm mit Blick auf die Pferdekoppeln, in den Sternenhimmel und weit über die in der Talsenke liegende Stadt Neumarkt. Weitere Informationen zu den Ausstellungen unter www.museum-lothar-fischer.de und www.loewen-ausstellung.de; Information und Buchung Almrefugio unter www.landgasthaus-almhof.de.

 

GLASSTRASSE – eine Ferienstraße vom Feinsten

 

Erlebniskarte Glasstraße mit Ausflugstipps für die ganze Familie

Regensburg (tvo). Wie viel man entlang der Glasstraße im Oberpfälzer und Baye-rischen Wald unternehmen kann, zeigt die kostenlose Erlebniskarte des Tourismus-verbandes Ostbayern. Die 250 Kilometer lange Ferienstraße, die zu den schönsten in Deutschland zählt, führt durch acht Landkreise und 46 Orte. Hautnah gewährt sie Einblicke in die 700-jährige Geschichte der Glasherstellung und Glaskunst, unterhält mit Ausstellungen und bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Mit ihren Glashütten, Glasmuseen und einer aktiven Glaskunstszene ist sie für alle diejenigen interessant, die regionales Handwerk erleben, Schönes sehen und Kultur genießen möchten. Doch auch Aktivurlaubern wird es an der Glasstraße nicht langweilig. Vier Wanderwege – von leicht bis anspruchsvoll – führen zu historischen Stätten der Glasherstellung. An einigen Stellen kreuzt zudem der Goldsteig, Deutschlands längster Qualitätswanderweg, die Glasstraße. Familien mit Kindern sollten einen Ausflug zu Joska Glasparadies in Bodenmais einplanen. Im Kinderland warten auf die kleinen Besucher zahlreiche Attraktionen. Und in der Joska Glashütte wird noch Gästeblasen angeboten – eine seltene Gelegenheit, sich selbst als Glasmacher zu versuchen. Die kostenlose Erlebniskarte Glasstraße mit 80 Ausflugstipps ist erhältlich beim Tourismusverband Ostbayern, Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941 58539 0, 0941 58539 39, info@ostbayern-tourismus.de, www.die-glasstrasse.de.

 

12. Bodenmaiser Perchtentanz und Hexentanz:
Höllengeister, Hexen und Teufel im Joska Glasparadies

Bodenmais (tvo). Ganz und gar friedlich geht im Joska Glasparadies das ganze Jahr über zu: Übergroße Glasblumen, bunte Gartenobjekte, farbenfrohe Vasen, Gläser und Pokale verbreiten eine heitere Stimmung. Doch einmal im Jahr streifen Höllengeister, Hexen und der Teufel persönlich durch das Paradies, nämlich dann, wenn der Bodenmaiser Perchten- und Hexentanz wieder stattfindet. Die Sagengestalten in schaurig-schönen Masken sind heuer am 29. Dezember in der Glashütte zu Gast. Bei freiem Eintritt kann man dem Perchtentreiben ab 12 Uhr folgen, kunstvolle Tanzeinlagen gibt es zwischen 14 Uhr und 16 Uhr. Mit dabei sind die Bodenmaiser Wolfauslasser und Goaßl-Schnalzer. Mit Lärm und furchterregenden Masken sollen sie die Wintergeister vertreiben.

Weitere Informationen unter www.joska.com. Mehr zu Sagen und Mythen im Bayerischen Wald findet man unter www.bayerischer-wald.de.


VERANSTALTUNGSKALENDER – Unterhaltung leicht gemacht – DEZEMBER 2016

 

Datum Veranstaltungen Veranstaltungsort

Weitere Informationen

4.11.-4.12. 18. Landshuter Literaturtage Landshut Tel. 0871 881616, www.landshuter-literaturtage.de
7.11.-23.12. Joska Weihnachtsmarkt Bodenmais

Tel. 09924 779-0, www.joska.com

21.11.-23.12. Christkindlmärkte Regensburg

www.tourismus.regensburg.de

24.11.-4.12. Niklasmarkt Abensberg

www.abensberg.de

24.11.-23.12. Straubinger Christkindlmarkt Straubing

www.straubing.de

24.11.-23.12. Weihnachtsmarkt Weiden i.d.OPf.

www.weiden-tourismus.info

25.11.-4.12. Ausstellung Fotoamateurclub Dingolfing Dingolfing

www.dingolfing.de

25.11.-11.12. Schwimmender Christkindlmarkt Vilshofen

www.schwimmender-christkindlmarkt.de

2.-4.12. Burgweihnacht Landshut Tel. 08571 9237700, www.gartenlust.de
3./4.12. Lupburger Weihnachtsmarkt Lupburg www.burgweihnachten.de
15.12. Luise Kinseher Dingolfing Tel. 08731 501123, www.dingolfing.de
27.12. Rauhnacht Lam Tel. 09943 777, www.lamer-winkel.bayern
28.12. Englmarer Rauhnacht Sankt Englmar Tel. 09965 840320, www.urlaubsregion-sankt-englmar.de
29.12. 12. Bodenmaiser Perchtentanz & Hexentanz Bodenmais Tel. 09924 779-0, www.joska.com
30.12. Dance on Snow Neukirchen b.Hl.Blut Tel. 09947 940821, www.neukirchen.bayern
31.12. Silvesterparty Bodenmais Tel. 09924 905294, www.bodenmais.de

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